Sie sind hier

Deutschschweizer Stellenangebot bricht um mehr als -3% ein, Romandie unverändert

 
Zürich, 23. Juni 2015. Zwischen Mai und Juni 2015 nahmen Stellenangebote schweizweit um -2,4% ab. Der Unterschied zwischen Deutsch- und Westschweiz wird kleiner: zum einen stabilisierte sich die Anzahl der ausgeschriebenen Stellen in der Romandie (unverändert im vergangenen Monat, -4% im Jahresvergleich 2014/15), zum anderen ist in der Deutschschweiz ein markanter Rückgang von -3% gegenüber dem Vormonat auszumachen (-5% im Jahresvergleich 2014/15). Pharma und Gesundheitswesen sind unverändert die Wachstumstreiber im Stellenmarkt.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet die Pharma ein Plus von +5% während die Zahl der Stellengebote im Juni stabil blieb.
Das Stellenangebot im Gesundheitswesen nahm im Jahresvergleich (Juni 2014/ Juni 2015) erneut um +14% zu, wovon  +1% auf den Juni 2015 entfällt. Ärzte sind speziell gefragt: +71% im Jahresvergleich und +5% gegenüber dem Vormonat.
Die wichtigsten regionalen Trends:

§  Im industriellen Norden der Schweiz nahm die Anzahl der offenen Stellen um -6% ab:

Kanton
Jahresvergleich 2014-2015
Zwischen Mai und Juni 2015
Aargau
-19%
-5%
Basel-Land
-9%
-7%
Basel-Stadt
-10%
-15%
 

§  Das Stellenangebot im Kanton Luzern stieg um +7% gegenüber dem Vorjahresmonat bzw. +1% im Juni 2015 aufgrund der Organisationen im Gesundheitswesen und der Pharma- und Biotech-Industrie.

§  Seit Januar 2015 ist auch in Bern die Anzahl der offenen Stellen gesunken (-6%).

Nicolai Mikkelsen, Direktor bei Michael Page, kommentiert: "In der Westschweiz ist die Anzahl der Stellenangebote in den letzten 4 Wochen stabil geblieben bzw. je nach Segment sogar leicht gestiegen – sowohl in KMUs als auch in multi-nationalen Grossunternehmen, welche ihre Rekrutierungsaktivitäten erstmals seit dem SNB Entscheid wieder aufnehmen. In der Deutschschweiz macht sich ein schwacher Rückgang der offenen Stellen bemerkbar, insbesondere im industriellen Norden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die in dieser Region vertretenen Branchen die Auswirkungen der Frankenstärke und der Präsenz von Grenzarbeitnehmern besonders zu spüren bekommen. Allerdings sehen wir auch, dass gewisse Branchen in allen Regionen der Schweiz ein ununterbrochenes Wachstum aufweisen (z.B. Technical Sales, Gesundheitswesen und Life Sciences, SAP-bezogene IT)."
***  Text endet ***
 
 
Michael Page
Seit 2001 identifiziert Michael Page in der Schweiz für seine Kunden gezielt und auf deren Bedürfnisse ausgerichtet best-qualifizierte Kadermitarbeiter. Michael Page ist eine Marke von PageGroup, einem weltweit führenden, an der Londoner Börse kotierten Personalberatungsunternehmen (Aktienkürzel: MPI). In der Schweiz rekrutiert PageGroup mit den drei Marken: Page Personnel (qualifizierte Angestellte und Absolventen), Michael Page (mittleres- bis oberes Management) und Page Executive (Führungskräfte in Interim- und Festanstellungen). PageGroup zählt weltweit 154 Niederlassungen, davon 4 in der Schweiz in Zürich, Genf und Lausanne.
Swiss Job Index
Der Michael Page Swiss Job Index misst die Zahl der ausgeschriebenen Vakanzen auf Unternehmenswebseiten in der ganzen Schweiz. Die verwendete Methodik schafft eine für den Schweizer Arbeitsmarkt einzigartige Zahlensicherheit. Eingeführt im Januar 2012 bietet der Swiss Job Index einen umfassenden Überblick über den Schweizer Arbeitsmarkt und zeigt monatlich die wichtigsten Trends auf.
 
Pressekontakte:
 
C-Matrix Communications  
                             
Jeanne Lüthy                                                   Silvia Finke
043 300 56 53 / 078 875 23 52                    043 300 56 33 / 076 360 12 01

[email protected]                             [email protected]