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Erfolg im Berufsleben wurde lange vor allem als vertikale Karriere verstanden. Wir sprechen vom Aufstieg, vom Weg nach oben oder davon, uns hochzuarbeiten. Doch vertikales Wachstum ist heute nicht mehr der einzige Weg für Karriereentwicklung.
Viele Talente suchen heute bewusst nach horizontalem Wachstum, da laterale Moves neue Perspektiven bringen und Skill Development fördern.
Wer qualifizierte Mitarbeitende gewinnen und halten möchte, sollte Raum für Wachstum in alle Richtungen schaffen – horizontal, vertikal und in Kombination. Dafür hilft es, die Vorteile beider Wege klar zu verstehen.
Gefragte Fachkräfte suchen klare Karrierewege, Weiterentwicklung, neue Aufgaben und stabile Zukunftsaussichten. Die jüngste Candidate Pulse Befragung zeigt, dass 62 Prozent der Befragten weltweit bereit wären, eine Rolle mit mehr Verantwortung anzunehmen, also vertikales Wachstum.
Doch nicht jede Entwicklung bedeutet Aufstieg. 26 Prozent gaben an, dass horizontale Entwicklung für sie eine hohe Priorität hat – insbesondere für Upskilling, Reskilling, vielseitigere Einsatzmöglichkeiten und interne Mobilität.
Talente achten also nicht mehr nur auf die „nächste Stufe nach oben“, sondern auf echte, nachhaltige Entwicklungsmöglichkeiten.
Vertikales Wachstum bedeutet klassisches Karrierewachstum nach oben, in Rollen mit mehr Verantwortung, mehr Entscheidungskompetenz und grösserer Führungsaufgabe.
Mit jeder Stufe erweitern sich:
Typische Merkmale von vertikalem Karrierewachstum:
Vertikale Entwicklung passt besonders gut zu:
Horizontales Wachstum bedeutet laterale Moves ohne Beförderung oder mehr Gehalt. Diese Schritte stärken:
Ein lateral orientierter Karriereweg kann umfassen:
Besonders geeignet für dynamische Bereiche:
Hier verändern sich Aufgaben und Skills schnell, wodurch Upskilling und Reskilling zentral sind.
Professionelle Entwicklung kann aufwärts oder seitwärts erfolgen – und beide Wege haben klare Vorteile.
Ein möglicher hybrider Ansatz ist das sogenannte Career Lattice.
Dieses Modell erweitert klassische Karrierepfade und kombiniert mehrere Entwicklungsrichtungen:
Damit entsteht ein flexibles System, das Menschen ermöglicht, sich nachhaltig zu entwickeln und Karrierestagnation, Career Plateau und Lack of Career Growth zu vermeiden.
Die Candidate Pulse Ergebnisse zeigen:
Organisationen profitieren von:
Ohne klare Entwicklungsmöglichkeiten ist es schwierig, Fachkräfte zu halten.
Talente suchen Rollen, in denen sie:
Eine klare Mischung aus vertikalen und horizontalen Karrierewegen macht Unternehmen deutlich attraktiver.
HR sollte zeigen:
Moderne Fachkräfte wollen:
Sie möchten vertikale und horizontale Entwicklung.
Unternehmen, die flexible Karrierewege bieten, schaffen:
Ein Career Lattice hilft, Menschen auf mehreren Ebenen weiterzubringen und stärkt die Organisation nachhaltig.
Viele Unternehmen suchen Fachkräfte, die wachsen und langfristig einen Beitrag leisten. Michael Page unterstützt Sie dabei, die passenden Talente zu finden – für spezialisierte Rollen, Fachpositionen und Zukunftsprofile.
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