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Lichtblick bei den Stellenangeboten: Zuwachs um +5,6% in der Romandie und +1,0% in der Deutschschweiz

Zürich, 22. März 2016. Die Anzahl der Stellenangebote nahm im vergangenen Monat in der Romandie um +5,6% zu. In der Deutschschweiz gab es laut dem Swiss Job Index von Michael Page im gleichen Zeitraum einen leichten Zuwachs von +1,0%, schweizweit um +1,6%. Damit setzt sich der positive Trend bei den Stellenausschreibungen seit Januar 2016 fort. Im ersten Quartal 2016 nahm deren Zahl durchschnittlich um +3,2% zu, gegenüber lediglich +1.0% im ersten Quartal 2015.

Der Swiss Job Index zeigt, dass der Immobiliensektor, FinTech und MedTech ein erfreuliches kontinuierlich steigendes Wachstum an Stellenangeboten aufweisen. Dies im Gegensatz zu den eher trüben wirtschaftlichen Aussichten, die das SECO in seiner am 17. März veröffentlichten Frühjahrsprognose gibt. Diese weist auf die grossen Belastungen für die Schweizer Wirtschaft aufgrund des starken Schweizer Frankens und der globalen wirtschaftlichen Abkühlung hin.

„Wir beobachten mehrere wichtige Entwicklungen“, stellt Nicolai Mikkelsen von Michael Page fest:

  • Der Rekrutierungsmarkt in der Romandie erholt sich, nachdem der Arbeitsmarkt 2015 sowohl in der Industrie wie im Bereich der Finanzdienste weitgehend eingefroren war.
  • Die Nachfrage nach Spezialisten wächst weiterhin. Dies umfasst Ingenieure in den exportorientierten Industrien – speziell in der Feinmechanik (Uhren, MedTech und Luftfahrt) und bei den Verfahrenstechnikern (Nahrungsmittel, Pharma und Biotech), aber auch Spezialisten für die wertschöpfende Finanzdienstleistungen – besonders FinTech.
  • Die Wirtschaftspolitik ermöglicht weiterhin sektorielles Wachstum: Das Nullzins-Umfeld fördert die Nachfrage für Fachleute im Immobiliensektor. Die zunehmende Regulierung im Bereich der Finanzdienste sorgt seit dem Beginn der Finanzkrise für eine grosse Nachfrage nach Juristen und Compliance-Spezialisten.“

Die Genferseeregion und die Zentralschweiz sind die Treiber des Wachstums bei den Stellenanzeigen, gefolgt von Mittelland und Ostschweiz. Die Regionen Nordwestschweiz und Zürich sind leicht im Minus.
 

    Region   Stellenzuwachs 15. Februar - 15. März 2016
  1.   Genferseeregion (GE, VD, VS)   +5,7%
  2.   Zentralschweiz (LU, NW, OW, SZ, UR, ZG)   +4,7%
  3.   Mittelland (BE, FR, JU, NE, SO)   +3,9%
  4.   Ostschweiz (AI, AR, GL, GR, SG, SH, TG)   +2,0%
  5.   Nordwestschweiz (AG, BL, BS)   -0,3%
  6.   Kanton Zurich (ZH)   -1,8%

Top-Branchen

In folgenden Sektoren wurden im ersten Quartal 2016 am häufigsten Stellen ausgeschrieben:
 

     Steigende Nachfrage   Stellenzuwachs 15. Februar - 15. März 2016
 1.   Immobilienbranche   +8,8%
 2.   Finanzdienstleistungen (v.a. legal und compliance)   +7,7%
 3.   Non-Profit Organisationen   +1,6%

Michael Page

Seit 2001 identifiziert Michael Page in der Schweiz für seine Kunden gezielt und auf deren Bedürfnisse ausgerichtet best-qualifizierte Kadermitarbeiter. Michael Page ist eine Marke von PageGroup, einem weltweit führenden, an der Londoner Börse kotierten Personalberatungsunternehmen (Aktienkürzel: MPI). In der Schweiz rekrutiert PageGroup mit den drei Marken: Page Personnel (qualifizierte Angestellte und Absolventen), Michael Page (mittleres- bis oberes Management) und Page Executive (Führungskräfte in Interim- und Festanstellungen). PageGroup zählt weltweit 154 Niederlassungen, davon 3 in der Schweiz in Zürich, Genf und Lausanne.

Swiss Job Index

Der Michael Page Swiss Job Index misst die Zahl der ausgeschriebenen Vakanzen auf Unternehmenswebseiten in der ganzen Schweiz. Die verwendete Methodik schafft eine für den Schweizer Arbeitsmarkt einzigartige Zahlensicherheit. Eingeführt im Januar 2012 bietet der Swiss Job Index einen umfassenden Überblick über den Schweizer Arbeitsmarkt und zeigt monatlich die wichtigsten Trends auf.